Hier findet ihr Initiativen und Organisationen zu den Themen dieser Plattform
Marktplatz des Engagements
Ermutigend viele Inititiativen, Organisationen und Medien beschäftigen sich bereits mit der Wunderfrage „Wie wollen wir leben“ und dem guten Leben für alle. Dieser Marktplatz verschafft euch einen ersten Überblick. Sucht den Dialog miteinander und helft uns, die bunte Vielfalt zu vervollständigen.
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Forschung
Center for Wellbeing, Welfare and Happiness, Stockholm
How can we live our best lives and create a better society to everyone’s benefit? Dieser Frage geht das Institut, Teil der Stockholm School of Economics, in vielen Aspekten nach. Michael Dalen, der Leiter des Instituts, ist weltweit der erste Universitätsprofessor für Wellbeing, Welfare, and Happiness. In diesem Video spricht er unter anderem über die wichtigsten Aspekte des Glücklichseins.
Greater Good Science Center, UC Berkley
Seit 2001 fördert das Zentrum Forschung zu Glück, Mitgefühl, sozialen Bindungen und altruistischem Verhalten. Ziel ist, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse einem breiten Publikum zugänglich zu machen, unter anderem mit dem Greater Good Magazine oder durch einfache Aktionen, um das persönliche Wohlbefinden zu steigern. Die Kernüberzeugungen des Teams: Mitgefühl ist grundlegend, Glück ist erlernbar, Altruismus und Wohlbefinden verstärken sich gegenseitig.
Harvard Study of Adult Development
1938 begannen Wissenschafter an der Universität Harvard in Cambridge (USA) zu erforschen, was die Fundamente des menschlichen Wohlbefindens sind. Für die größte Langzeitstudie der Glücksforschung wurden die Leben von über 2000 Personen kontinuierlich untersucht, nun ist bereits die Nachfolgegeneration im Fokus. „Wenn wir alle Jahre der Harvard-Studie nehmen und sie zu einem einzigen Lebensprinzip zusammenfassen, wäre dieses: Gute Beziehungen machen uns gesünder und glücklicher“, sagt der aktuelle Direktor der Studie, Robert Waldinger. Die wichtigsten Studien-Erkenntnisse u.a. mit Tipps, wie der soziale Muskel trainiert werden kann, fassen er und sein Kollege Marc Schulz in lesbarer Form in dem Buch „The good life – und wie es gelingen kann“ zusammen.
Medien
Seit vielen Jahren bietet die evolve-world Möglichkeitsräume für die Entfaltung des Selbst und der Gesellschaft. Ob Magazin, Podcast, Radio, Salons oder Veranstaltungen – immer geht es darum, ko-kreativ im Miteinander eine neue Bewußtseinskultur auf den Weg zu bringen. Der Titel des aktuellen evolve-Magazins (Mai bis Juli 2026): Worauf können wir vertrauen, wenn die Welt auseinanderfällt?
Eine ordentliche Dosis Optimus sendet die Redaktion von Good news ihren Newsletter-Abonnentinnen ins Postfach. Sechs geprüfte Meldungen sind es täglich. 2017 wurde dieser besondere Service gegründet, um konstruktiven Nachrichten mehr Sichtbarkeit zu geben. Dank solidarischer Beiträge bleibt Good News frei für alle, ohne Bezahlschranke.
„Wir zeigen, wie eine bessere Welt ausschauen könnte, und das auf Basis von Fakten.“ Das verspricht das Team des 2019 gegründeten Momentum Instituts und Magazins. Der wirtschaftspolitische Think Tank versteht sich als Denkfabrik der Vielen. Schwerpunkte der Forschung und Berichterstattung sind Arbeitswelt, Demokratie, Fortschritt, Gesundheit, Kapitalismus, Klimakrise und Ungleichheit. Der Newsletter „Die gute Woche“ bringt jeden Samstag positive Nachrichten aus aller Welt.
Finanziert von seinen Leserinnen und Lesern, postuliert die Republik selbstbewusst: „Gemeinsam sind wir eine Rebellion gegen die Medienkonzerne, für die Medienvielfalt.“ Das in Zürich angesiedelte digitale Magazin für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur überzeugt mit gut recherchierten, perspektivenreichen Beiträgen. Im Online-Dialog kann sich die Community entsprechend einer nachahmenswerten Etikette darüber austauschen.
Die Plattform für lösungsorientierten Journalismus berichtet darüber, wie Menschen versuchen, wichtige gesellschaftliche Probleme zu lösen und fragt, was wir aus ihren Erfolgen und Misserfolgen lernen können. Themen sind zum Beispiel ein Dossier zur Gestaltung der Stadt von morgen oder ein (selbst)kritischer Blick auf den Journalismus mit dem Titel Über Lösungen reden – inklusive einer umfassenden Auflistung konstruktiver und lösungsorientierter Medien.
Rankings
Es schaut nicht gut aus mit dem Global Peace Index, den das Institute for Economics & Peace (IEP) seit 20 Jahren herausgibt. In den letzten 12 Jahren hat sich der Index, in dem 163 Länder erfasst werden, kontinuierlich verschlechtert. Eine positive Konstante ist Island, das seit 19 Jahren das Ranking als das friedlichste Land der Welt mit Abstand anführt. Die Herausgeber der Studie geben dafür das Fehlen einer stehenden Armee, sehr niedrige Kriminalitätsraten und einen starken sozialen Zusammenhalt an. Auf den Plätzen folgen Neuseeland, Schweiz, Slowenien, Irland und Österreich. Deutschland liegt an 28. Stelle.
Der Happy City Index, der 251 Städte umfasst und auf 64 Indikatoren in sechs Bereichen basiert, hebt Städte hervor, die Lebensqualität, Nachhaltigkeit und langfristige Entwicklungsstrategien miteinander verbinden. Auf den Plätzen 1 bis 3 der Gold Cities 2026 stehen Copenhagen, Helsinki und Genf. Erstaunlich: Unter den gesündesten Städten weltweit befindet sich als beste österreichische Stadt Klagenfurt an elfter Stelle.
Im wohl bekanntesten globalen Hapiness-Ranking liegt Finnland seit 2018 unangefochten auf Platz 1, heuer gefolgt von Island und Dänemark. Mit Costa Rica ist erstmals ein lateinamerikanischen Land auf Platz 4. Es punktet durch eine einzigartige Kombination aus starker demokratischer Regierungsführung, persönlicher Freiheit, sozialer Unterstützung und guter Gesundheitsversorgung.
Transformation
Was wäre, wenn wir eine neue gesellschaftspolitische Kraft aus der Mitte heraus schaffen -pragmatisch vor Ort gestaltend? Diese Frage stellt Die Allianz der Gestalter:innen und macht vor, wie ein neues Miteinander von Kommunen und Bund, Zivilgesellschaft und Politik aussehen kann. Neue Formate wie die Werkstatt der Mutigen bringen regionale Gestalter:innen mit bundes-politischen Entscheidungsträger:innen ins gemeinsame Arbeiten. Sie lernen voneinander, entwickeln gemeinsam Lösungsansätze und setzen diese um. Hier kannst du Teil der Allianz werden.
Seit ihrer Gründung 2010 in Österreichhat die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) internationale Bedeutung erlangt. Inzwischen ist sie mit rund 4.600 Mitgliedern in 33 Ländern aktiv. Die GWÖ versteht sich als Aufforderung, alte Strukturen der Gewinnmaximierung hinter sich zu lassen. Wer für sein Unternehmen, seine Kommune oder Bildungseinrichtungen sichtbar machen möchte, welchen Beitrag zum Wohl der Menschen und des Planeten bereits geleistet wird, orientiert sich an der Gemeinwohl-Matrix mit 20 Themen. Rund 1500 Organisationen weltweit haben bereits eine Gemeinwohlbilanz gemacht. Hier kannst du schauen, was du selbst tun kannst.
Über den jährlichen Summit im März kennen wohl die meisten den gemeinnützigen Verein Pioneers of Change. Seit 2010 setzt sich dieser für einen tiefgreifenden Kulturwandel ein und möchte Mut und Know-How für eine lebenswerte Zukunft für alle verbreiten. Ein umfangreiches Kurs- und Trainingsprogramm sowie eine lebendige Community stärkt und stützt die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung.
Wie werden Utopien real? Eine Antwort darauf findet sich auf dieser website, deren Inhalte kostenfrei sind, um, wie das Team meint, möglichst viele Menschen zu inspirieren und zu ermächtigen, positive Veränderungen in die Welt zu bringen. Staunen machen aufwändig gestaltete Zukunftsbilder, inspirierende Interviews aus der Zukunft und eine umfangreiche Toolbox.
Engagierte Menschen, die den Wandel vorantreiben, kommen oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. The Wellbeing Project möchte durch Forschung, Vernetzung und Veranstaltungen eine Kultur fördern, in der es Changemaker gut geht und ihre Arbeit floriert. Bei den regionalen und globalen Hearth Summits kommen Veränderer zusammen, um Visionen von individuellem, kollektivem und ökologischem Wohlbefinden zu entwickeln. Der nächste Hearth Summit in Österreich ist vom 20. bis 23. Oktober 2026 geplant.
„Einfach. Jetzt. Machen!“ Unter diesem aktivierenden Motto erproben die lokalen Transition Initiativen gemeinsam mit anderen bürgerschaftlichen Bewegungen, wie wir anders und besser leben können. Wer ebenfalls die Ärmel hochkrempeln will für einen Wandel mit Kopf, Herz und Hand, findet auf der Website zahlreiche Links zu Lernorten, Gemeinden und Ökoregionen sowie einen Terminkalender des Netzwerks.
Überblick
Eindrucksvolle Sammlung von Projekten und Bewegungen zu den Schwerpunkten Markt abbauen, Demokratie ausbauen und Commons aufbauen. Übersichtlich geordnet nach Reichweite und Lebensbereichen mit ausführlicher Selbstdarstellung der Initiativen. Anhand einer Vorlage kannst du auch dein Projekt präsentieren.
„Wir zeigen Menschen, die Gutes tun wollen, wo es Gutes gibt.“ Dieses Versprechen löst die Karte von morgen schon jetzt mit Beispielen von fairem Handel, Biohöfen, offenen Werkstätten, Gemeinwohlökonomie, freien Bildungsinitiativen und visionären Lebensgemeinschaften ein. Jede*r kann Einträge hinzufügen und ergänzen.
Zukunft
FUTURZWEI- Stiftung Zukunftsfähigkeit
Diese gemeinnützige Stiftung setzt sich für eine zukunftsfähigen, enkeltauglichen, offenen Gesellschaft ein. Die Bandbreite der Stiftungs-Aktivitäten reicht von lesenswerten Magazinen über Geschichten des Gelingens (mit Karte) bis zu Aktionen wie das Wohnzimmer der Gesellschaft. Empfehlung: Melde dich für den spritzigen Newsletter Flaschenpost an!
Von einer guten Zukunft auf dem Land träumen viele Städter. Damit dieser Traum auch Wirklichkeit wird, hilft Neulandia bei der Umsetzung in Form von KoDörfern, Baugemeinschaften und dem Summer of Pioneers. Gemeinsam mit Kommunen wird hier ein Rundum-Sorglos-Paket bestehend aus möblierten Wohnungen, einem Coworking Space und einer Community aus Kreativen und Digitalarbeiter:innen geschnürt. Das bringt frischen Wind in kleine Städte und deren Bewohner, die gemeinsam mit den Gästen Projekte im Sinne des Gemeinwohls entwickeln.
Ministerium für Neugier und Zukunftslust
Endlich einmal ein Ministerium, das neugierig auf eine lustvolle Zukunft macht! Angesiedelt im Ökosystem der Tabakfabrik Linz wird zu Neugier-Salons (exklusiv für Botschafter*innen) und Future-Talks eingeladen und demnächst eine Zukunftsnarrative Challenge gestartet. Ein Hingucker: Das himmelblaue Dienstfahrzeug „Gianni“.
Der Schubs
Kennst du eine interessante Initiative/Institution/Organisation oder hast du selbst eine gegründet? Liest oder gestaltest du ein Medium, das unbedingt in diesem Marktplatz vorkommen sollte? Hat dich ein Beitrag hier besonders inspiriert? Dann nutze unten die Kommentarfunktion.