Mit Dir auf der Suche nach dem guten Leben für alle

Wenn das Wesentliche von selbst auftaucht 

Ein Raum für das, was werden will

Erster Resonanz-Dialog: Was geschieht, wenn Menschen zusammenkommen ohne Agenda? Ein wunderschönes Gespräch über das Menschsein, das Miteinander und was Zuhören mit Zukunft zu tun hat. 

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Es war der dritte Online-Dialog von Wiewollenwirleben.at – und wir entschieden uns, ihn diesmal unter kein bestimmtes Thema zu stellen: Reden wir darüber, was da ist – zu diesem Zeitpunkt mit diesen Teilnehmern. Reden wir darüber, welche Themen der Teilnehmer:innen in der Gruppe Resonanz erzeugen und sich verweben wollen. Öffnen wir einen Resonanzraum. Einen Resonanz-Dialog.  

Damit waren wir alle gemeinsam dafür verantwortlich, dass dieser Raum gelingt. Doch woran erkennen wir überhaupt, dass ein solcher agendaloser Dialog gelungen ist? 

Harald bezeichnete diesen Raum als einen „Dritten Ort“- ein Begegnungsraum, wo “über das Not-Wendende gesprochen wird“. 

Sehnsucht nach etwas Neuem

Und tatsächlich schien eine Art Not vorhanden, denn überraschend schnell verdichtete sich das Gespräch rund um eine Sehnsucht nach etwas Neuem, etwas Andersartigem, einem neuen Weg zu leben und zusammenzuleben. Anders als bisher (Darshana). Eine neue Strömung FÜR etwas, statt dagegen (Claudine). Mit neuen Regeln und vielleicht auch mit einer Art ‘Führung’ (Petra). Ursula wünschte sich gemeinsame Werte für dieses Neue Leben.

Wir landeten also punktgenau bei der Gretchenfrage: Wie wollen wir leben? Oder anders ausgedrückt: Wie kann zusammen leben funktionieren? 

Sobald es menschelt, wird's schwierig

Bald schon zeichnete sich eine Art Aushandlungsprozess ab: Wie wollen wir diesen Raum nutzen? Als Ort für authentische Unvollkommenheit? Als Experimentierfeld für persönliche Ausdehnung? Als Bühne für das, was sich zeigen möchte? Und: Wieviel Raum darf das Ego einnehmen? „Das Ego hat ein Recht darauf, sich zeigen zu wollen“ (Claudine) versus „Vielleicht können wir einfach akzeptieren, dass sich manche Menschen mehr Raum nehmen und andere weniger, weil wir nicht alle gleich sind“ (Petra).

Doris brachte die Frage auf, warum viele von Gemeinschaft und Verbundenheit träumen, aber letztlich immer wieder am Mensch-Sein scheitern, sobald es menschelt. Vielleicht braucht es für ein neues Zusammenleben auch neue „Menschenbilder“, Vorbilder für ein neues Mensch-sein? 

Es tauchte die Sehnsucht nach einer anderen Sprache auf, die nicht den Mustern von Kampf, Ausgrenzung und Gegeneinander der letzten 5000 Jahre abbildet, sondern Verbindung ermöglicht. 

Eine Sprache, die nicht aus Reden besteht, sondern aus Zuhören. Die nicht sofort in Aktion, Projekt, Tun und Ratschlag mündet, sondern im Raumhalten liegt: Dinge unkommentiert in Schwebe zu halten, wenn sie nicht sofort ihren Platz im eigenen Gefüge finden. 

SEI ein Resonanzraum!

Micha stellte eine wichtige Frage: „Wie kann der Transfer des Erlebten aus diesen Resonanzräumen in den Alltag gelingen?“ 

Das Team von Wiewollenwirleben.at hat hierfür eine klare Antwort:  

SEI ein Resonanzraum! 

Ein Resonanzraum für das, was da ist. Für das, was ausgesprochen werden möchte. Und für das, was werden will. 

Ein paar Schlussworte der Teilnehmenden

„Dranbleiben!“ 

„Mit so einem Austausch will ich leben.“ 

„Inspiriert davon, vom Innenleben anderer Menschen zu erfahren.“ 

„Es braucht nicht viel, um gut mit anderen in Kontakt zu sein.“ 

„Das Neue schafft der, der solche Räume schafft.“ 

Und hier der Schubs

Wie kannst du selbst zu einem Resonanzraum werden? Und für wenn möchtest du das sein?

Schreibe uns gerne einen Kommentar. Und sei bei unserem nächsten Online-Resonanzraum dabei. Über unseren Newsletter halten wir dich über alle Termine auf dem Laufenden. 

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